Diese Frage stellen Patienten häufiger als jede andere. Und sie ist berechtigt — denn beide Optionen sind gut, aber nicht für jede Situation gleich gut. Wer pauschal sagt „das Implantat ist immer besser" vereinfacht zu stark. Wer sagt „Brücke geht auch" drückt sich um die Langzeitkonsequenzen herum.
Der MechanismusWas der grundlegende Unterschied ist
Ein Implantat ist eine künstliche Titanwurzel die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Darauf sitzt eine Krone. Das Implantat steht vollständig für sich. Nachbarzähne bleiben unangetastet. Der Knochen unter der Lücke wird durch Kaukräfte erhalten, genau wie bei einer natürlichen Wurzel.
Eine Brücke überspannt die Lücke und lagert auf den beiden Nachbarzähnen. Diese müssen dafür beschliffen werden, auch wenn sie vollständig gesund sind. Der Knochen unter der Lücke hat keinen Stimulus mehr und baut sich mit der Zeit ab.
Die Kernfrage: Sind die Nachbarzähne gesund? Wenn ja, ist das Implantat fast immer die bessere Wahl — weil kein gesunder Zahn verändert werden muss.








